Schwerpunkt  von Umbauten ist die energetische Sanierung bestehender Bauten. In Deutschland werden 90% der Heizenergie in Häusern verbraucht, die älter als 25 Jahre sind. Ein Großteil dieser Energie geht ungenutzt verloren, weil viele Altbauten eine ungenügende Wärmedämmung haben. Aufgrund seiner wärmedämmenden Eigenschaften und seines geringen Eigengewichts eignet sich besonders Holz als Baustoff für die Gebäudehülle von Altbauten. Die hohe Anpassbarkeit, die Ausbildung zu selbsttragenden Elementen sowie die leichte Bauweise ermöglichen die Kombination auch mit massiven mineralischen Konstruktionen.

 Eine intelligente Systembauweise mit Holz kann den Heizenergiebedarf um bis zu 90 % senken. Bei der Außendämmung lassen sich fertige Elemente vor die Außenfassade hängen. Dabei ermöglicht der hohe Vorfertigungsgrad eine schnelle und damit kostengünstige Montage ohne aufwändige Gerüste. So kann innerhalb kürzester Zeit eine thermisch optimierte Gebäudehülle entstehen.

Eine weitere wichtige Motivation für den Um- und Erweiterungsbau ist die Schaffung von neuem oder zusätzlichem Lebensraum in einem alten Gebäude. Dies ist in der Regel wesentlich günstiger, als ein Grundstück zu kaufen und auf diesem ein neues Gebäude zu errichten. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Landverbrauch, da durch den Umbau kein Bauland verbraucht wird.